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GrønBusiness Future Day: Zukunft geht nur gemeinsam – Kooperation als Schlüssel zur Nachhaltigkeit

Abschlussveranstaltung des deutsch-dänischen Interreg-Projekts bringt Unternehmen und Nachhaltigkeitsexpert*innen zusammen

Ines Rüttinger (Projektverantwortliche beim Leadpartner KielRegion) gab gemeinsam mit allen Projektpartner:innen einen Ausblick darauf, was nach Ende der Projektlaufzeit passieren wird.
Ines Rüttinger (Projektverantwortliche beim Leadpartner KielRegion) gab gemeinsam mit allen Projektpartner:innen einen Ausblick darauf, was nach Ende der Projektlaufzeit passieren wird.

„GrønBusiness Future Day – Tools. Impulse. Ausblick." – unter diesem Motto luden die acht Partnerorganisationen des deutsch-dänischen Interreg-Projekts GrønBusiness am 26. Februar im Flensburger lisezwei zum Abschlussevent ein. Über 50 Teilnehmende aus Wirtschaft, Wissenschaft, Kommunen und Nachhaltigkeits-Initiativen folgten der Einladung und diskutierten gemeinsam, wie nachhaltige Transformation in der deutsch-dänischen Nachbarschaftsregion auch künftig gelingen kann. Knapp drei Jahre nach Projektstart war das Signal dabei klar: Das Engagement soll weitergehen.

 

Claus Ruhe Madsen, Minister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus des Landes Schleswig-Holstein, unterstrich in seinem schriftlichen Grußwort eine der zentralen Botschaften von GrønBusiness: Klimaschutz und wirtschaftlicher Erfolg schließen sich nicht aus – sie können gemeinsam gelingen. Ein passender Auftakt für die folgenden Vorträge und Workshops im Zeichen von Kooperation und Nachhaltigkeit.

In vier Gruppen tauschten sich deutsche und dänische Teilnehmende in einem interaktiven Workshop zu Klimaszenarien aus – angeleitet von Anje Kluth von Sustaineration.
In vier Gruppen tauschten sich deutsche und dänische Teilnehmende in einem interaktiven Workshop zu Klimaszenarien aus – angeleitet von Anje Kluth von Sustaineration.

„Konkurrenz kostet Kraft – Kooperation gibt Energie": Mit diesem Leitsatz traf Lisa Buddemeier von PantaRhei Integral Consulting den Ton des gesamten Events. Mit einer offenen Frage ans Publikum eröffnete sie abschließend einen lebhaften Austausch über energiegebende Netzwerke und Kooperationen. 

 

Dass Handeln dringend geboten ist, unterstrich im Anschluss Prof. Dr. Pao-Yu Oei von der Europa-Universität Flensburg. In seiner Keynote machte er deutlich: Weder Klimawandel noch Energiewende sind aufzuhalten – umso entscheidender ist es, das Tempo des Klimawandels zu bremsen: Jedes eingesparte Grad zählt. 

 

Diesen Gedanken griff ESG-Beraterin Anje Kluth von der Beratungsfirma Sustaineration in einem interaktiven Workshop auf. Anhand von verschiedenen Klimaszenarien erarbeiteten die Teilnehmenden Risiken und Chancen, mit der deutsch-dänischen Zusammenarbeit als möglichem Innovationsmotor. 

Nadejda Ulstrup-Hansen (Mitte, vorn) von Kalundborg Symbiosis machte spielerisch erfahrbar, wie Unternehmen durch Kooperation Ressourcen schonen und Synergien schaffen können.
Nadejda Ulstrup-Hansen (Mitte, vorn) von Kalundborg Symbiosis machte spielerisch erfahrbar, wie Unternehmen durch Kooperation Ressourcen schonen und Synergien schaffen können.

Wie Kooperation konkret aussehen kann, zeigte Nadejda Ulstrup-Hansen mit dem Symbiosis Game der Kalundborg Symbiosis – einem weltweit bekannten Beispiel für einen industriellen Ressourcenkreislauf.

 

„Es ist jedes Mal beeindruckend zu erleben, wie das Symbiosis Game industrielle Symbiose für die Teilnehmenden greifbar macht. Wenn man selbst sieht, wie Unter-nehmen beispielsweise Wasser gemeinsam nutzen können, wird deutlich, wie groß das Potenzial für Zusammenarbeit ist – wie der Überschuss eines Unternehmens zur Ressource eines anderen werden kann", erläuterte Ulstrup-Hansen.

 

 

Die Pausen nutzten die Teilnehmenden zum länderübergreifenden Netzwerken.
Die Pausen nutzten die Teilnehmenden zum länderübergreifenden Netzwerken.

Auch wenn das Projekt GrønBusiness im März 2026 offiziell endet, zeigte der Future Day: Der Wille zum gemeinsamen Handeln ist ungebrochen. Das aufgebaute Netzwerk soll auch zukünftig als Grundlage dienen, um die nachhaltige Transformation in der deutsch-dänischen Nachbarschaftsregion weiter voranzutreiben.

 

„Nachhaltigkeit wird konkret, wenn Menschen Verantwortung übernehmen und gemeinsam Lösungen entwickeln. Genau solche Formate machen Mut“, fasste der Teilnehmer Kevin Dominique Bröde, Leiter des Nachhaltigkeitsmanagements der Förde Sparkasse die Wirkung des GrønBusiness Future Day passend zusammen.