
In Kiel und der gesamten Förderegion ist die Förde Sparkasse mehr als ein Finanzinstitut – sie ist Teil der regionalen Infrastruktur. Als öffentlichrechtliche Universalbank begleitet sie seit vielen Jahren Privatkund*innen, Unternehmen, Kommunen und lokale Initiativen. Ihr Anspruch: wirtschaftliche Stabilität schaffen, gesellschaftliche Bedürfnisse verstehen und die Region aktiv bei ihrer Entwicklung unterstützen.
Nachhaltigkeit als Beratungsauftrag – und als Haltung im Alltag
Nachhaltigkeit prägt das Denken und Handeln der Förde Sparkasse sowohl im Kundi*nnengeschäft als auch intern. Unternehmen erhalten Transformationsberatung, in der sie auf dem Weg
zu mehr Nachhaltigkeit und Krisenfestigkeit begleitet werden. In der Anlageberatung spielen Nachhaltigkeitspräferenzen inzwischen eine zentrale Rolle, und ein
Energiemanagement nach DIN EN ISO 50001, jährliche Klimabilanzierungen, eine Klimaschutzstiftung sowie transparente
Nachhaltigkeitsberichte bilden das Rückgrat der eigenen Klimastrategie. Vielfalt und Zusammenhalt werden bewusst gefördert – mit der Charta der Vielfalt und einem eigenen
Diversitäts-Arbeitsteam.
Einen besonderen Stellenwert hat auch das Engagement für die Mobilität der Region: Die Förde Sparkasse unterstützt das regionale BikesharingSystem „SprottenFlotte“, das von der
KielRegion aufgebaut wurde und sich in kurzer Zeit zu einem sichtbaren Symbol der Verkehrswende entwickelt hat. Die Flotte verbindet Stadtteile und Gemeinden in der gesamten Förderegion,
entlastet den Verkehr, bietet klimafreundliche Alternativen für den Arbeitsweg und schafft niedrigschwellige Mobilität für Menschen aller Altersgruppen. Die Bank nutzt damit ihre Rolle als
Regionalakteurin, um gemeinsam mit der KielRegion eine Infrastruktur zu stärken, die im Alltag der Bevölkerung unmittelbar wirkt und den Wandel hin zu einer nachhaltigeren Mobilität
vorantreibt.
Warum die Förde Sparkasse diesen Weg geht
Der öffentliche Auftrag ist für die Förde Sparkasse Verpflichtung und Motivation zugleich. Die Region steht vor tiefgreifenden Veränderungen durch Klimawandel
und Biodiversitätsverlust – Entwicklungen, die wirtschaftliche Risiken ebenso beeinflussen wie persönliche Lebenssituationen. Die Sparkasse sieht es als Aufgabe, ihre Kund*innen
darauf vorzubereiten und ihnen Wege zu zeigen, wie sie finanziell stabil, zukunftsfähig und resilient bleiben können.
Nachhaltigkeit ist deshalb kein Zusatz, sondern ein integraler Bestandteil eines Beratungsansatzes, der langfristige Beziehungen stärkt.
Verantwortung & Umsetzung
Die strategische Ausrichtung verantwortet der Vorstand, während das Strategische Nachhaltigkeitsmanagement den Rahmen entwickelt, Maßnahmen koordiniert und Fachbereiche begleitet. So entsteht ein Zusammenspiel, das Nachhaltigkeit nicht als Einzelprojekt denkt, sondern als dauerhafte Unternehmensentwicklung.
Wirkung, Meilensteine & größter Hebel
Die Förde Sparkasse verfolgt klare Ziele: Kund*innen aktiv durch die ökologischsoziale Transformation begleiten, die eigenen Emissionen weiter reduzieren, die Region als
nachhaltige Wirtschaftslandschaft stärken und sich sichtbar zu den Zielen des Pariser Klimaabkommens bekennen.
Besonders wirksam hat sich die Qualifizierung der Berater*innen erwiesen. Durch fundierte Schulungsprogramme können sie Nachhaltigkeitsthemen verständlich vermitteln, Risiken
erklären und passende Lösungen entwickeln. Ergänzend ermöglicht eine Nachhaltigkeitsrisikoinventur, potenzielle Risiken frühzeitig zu erkennen und angemessen zu steuern – eine
wesentliche Voraussetzung dafür, dass Beratung, Risikomanagement und Produktangebot ineinandergreifen.
„Der Klimawandel und der Verlust an Biodiversität stellt uns zunehmend vor ökonomische, ökologische und soziale Herausforderungen. Mehr Nachhaltigkeit ist daher für uns eine
alternativlose Notwendigkeit, um unseren Wohlstand zu erhalten.“
— Kevin D. Bröde, Leiter Strategisches Nachhaltigkeitsmanagement
GrønImpactStories: Was wirklich wirkt - Einblicke in Unternehmen aus Deutschland und Dänemark
Nachhaltigkeit ist nicht nur ein Ziel, sondern auch ein Prozess. Auf diesem Weg gibt es Maßnahmen, die besonders ausschlaggebend sind. Wir werfen einen Blick hinter die Kulissen von Unternehmen aus Deutschland und Dänemark und zeigen an welchen Strategien sie arbeiten, was die Beweggründe dafür sind und wie sie ihre Mitarbeitenden aktiv in den Prozess einbinden. Dabei geht es nicht um perfekte Best-Practices, sondern gute Beispiele, die zeigen, dass es nicht „den einen“ Weg gibt, um sich zukunftsorientiert aufzustellen, aber viele spannende Möglichkeiten.
