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GrønImpactStories: Loppokaffee – Nachhaltigkeit von der Bohne bis zur Tasse

Wie gelingt es einem Kieler Unternehmen, die gesamte Wertschöpfungskette eines der meistgehandelten Lebensmittel der Welt fairer, transparenter und klimafreundlicher zu gestalten? 


Loppokaffee zeigt genau das – und zwar seit seinen Anfängen im Jahr 2010. Gegründet von Axel und Kira Datschun – zunächst mit einem selbstgebauten Kaffeemobil, das auf den Kieler Wochenmärkten unterwegs war – entwickelte sich das Projekt Schritt für Schritt zu einer modernen Rösterei. Heute ist Loppokaffee mit seinen Standorten, der hauseigenen Rösterei und dem charakteristischen Mix aus Qualitätsanspruch und persönlicher Nähe zu Produzent*innen zu einem festen Bestandteil der regionalen Kaffeeszene geworden. Unverändert mit dem Verständnis dafür, dass guter Kaffee immer auch gute Beziehungen, faire Bedingungen und transparente Prozesse bedeuten. 

 

Nachhaltigkeit, die mit jeder Bohne beginnt

Bei Loppokaffee ist Nachhaltigkeit kein Zusatz, sondern das Fundament des gesamten Geschäftsmodells. Das Unternehmen röstet ausschließlich Biokaffees, die direkt von Kooperativen und Farmern importiert werden. So entsteht ein Höchstmaß an Transparenz – und gleichzeitig die Sicherheit, dass Produzent*innen fair bezahlt werden und langfristige Partnerschaften entstehen. 

Ein Meilenstein auf diesem Weg war die Mitgliedschaft im Rösternetzwerk „Roasters United“. Dadurch koordiniert Loppokaffee Importe gemeinsam mit anderen europäischen Röstereien und kann konsequent nach den eigenen Werten handeln: fair, ökologisch und in enger Zusammenarbeit mit den Menschen in den Ursprungsländern. 

 

Energie neu gedacht: Die vollelektrische Röstmaschine

Einen besonders großen Hebeleffekt erzielt Loppokaffee mit einer Technologie, die die gesamte Produktion verändert hat: Seit 2025 arbeitet das Unternehmen mit einer vollelektrischen Röstmaschine
Das Ergebnis ist beeindruckend: 

  • 70 % weniger Energieverbrauch
  • 85 % weniger CO₂-Emissionen
  • kompletter Verzicht auf fossile Energie 

Schneller, effizienter und deutlich klimafreundlicher – für Loppokaffee war diese Umstellung der logische nächste Schritt einer nachhaltigen Unternehmensentwicklung. 

 

Mobilität ohne Emissionen

Auch im Alltag setzt das Team auf bewusste Entscheidungen: 
Innerhalb Kiels werden sämtliche Wege mit dem Fahrrad oder per E-Auto zurückgelegt. Das E-Auto wird dabei mit Strom aus einer eigenen Photovoltaikanlage geladen – ein weiterer Beitrag zu emissionsarmen Abläufen im gesamten Betrieb. 

 

Warum Loppokaffee handelt, wie es handelt

Hinter all diesen Maßnahmen steckt eine klare Haltung: 
Nachhaltigkeit und Fairness sind für Loppokaffee keine Strategie – sondern Motivation. 
Das Unternehmen möchte zeigen, dass die Kaffeewelt sozialer, transparenter und klimafreundlicher sein kann. Mit gutem Beispiel voranzugehen, Lösungen sichtbar zu machen und Verantwortung zu übernehmen – das ist der Kern dessen, was Loppokaffee antreibt. 

 


GrønImpactStories: Was wirklich wirkt - Einblicke in Unternehmen aus Deutschland und Dänemark

Nachhaltigkeit ist nicht nur ein Ziel, sondern auch ein Prozess. Auf diesem Weg gibt es Maßnahmen, die besonders ausschlaggebend sind. Wir werfen einen Blick hinter die Kulissen von Unternehmen aus Deutschland und Dänemark und zeigen an welchen Strategien sie arbeiten, was die Beweggründe dafür sind und wie sie ihre Mitarbeitenden aktiv in den Prozess einbinden. Dabei geht es nicht um perfekte Best-Practices, sondern gute Beispiele, die zeigen, dass es nicht „den einen“ Weg gibt, um sich zukunftsorientiert aufzustellen, aber viele spannende Möglichkeiten.


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