Die Bauwirtschaft steht vor einem tiefgreifenden Wandel: Klimaschutz, Ressourcenschonung und CO₂-Reduktion rücken zunehmend in den Fokus. Während viele Unternehmen noch nach nachhaltigen Lösungen
suchen, hat ein Unternehmen im Norden Deutschlands diesen Weg längst eingeschlagen – DeFries aus Garding.
Bereits seit seiner Gründung setzt DeFries konsequent auf Nachhaltigkeit – nicht als Modeerscheinung, sondern als festen Bestandteil der eigenen Unternehmensphilosophie. Der Fokus liegt dabei auf
einem klaren Konzept: Re-Use statt Neufertigung.
Was macht DeFries anders?
Das Unternehmen bietet nahezu ausschließlich wiederverwendete Baustoffe an – sogenannte Re-Use-Materialien. In der eigenen Manufaktur werden gebrauchte Ziegelsteine, Dachziegel, Natursteine, Pflasterklinker, Böden und Holz sorgfältig aufbereitet und für neue Bauprojekte nutzbar gemacht. Damit leistet DeFries einen aktiven Beitrag zur Kreislaufwirtschaft – ein Prinzip, das im Bauwesen bislang noch viel zu selten Anwendung findet.
Doch es bleibt nicht bei der Theorie. DeFries lebt Nachhaltigkeit.
Mehr als ein Trend: Eine Überzeugung
Für das Unternehmen ist Nachhaltigkeit weit mehr als ein Verkaufsargument – sie ist Teil der DNA. Denn die Bauwirtschaft, so ist man bei DeFries überzeugt, trägt eine immense Verantwortung im Umgang mit dem Klimawandel. Durch die Wiederverwendung von Materialien lassen sich nicht nur Emissionen, sondern auch wertvolle Rohstoffe einsparen – ein zentraler Hebel im Kampf gegen den Klimawandel.
Meilensteine mit Signalwirkung
Ein bedeutender Meilenstein in der Unternehmensgeschichte: DeFries war das erste Unternehmen in Deutschland, das für einen Re-Use-Baustoff eine Umweltproduktdeklaration (EPD) erhielt. Diese Zertifizierung macht die Umweltauswirkungen eines wiederverwendeten Ziegels erstmals messbar – und vergleichbar mit neu produzierten Baustoffen. Ein Schritt, der nicht nur Transparenz schafft, sondern auch den Weg für die baurechtliche Anerkennung ebnet.
Auch politisch stößt das Engagement auf Anerkennung: Der Besuch des schleswig-holsteinischen Wirtschaftsministers Claus Ruhe Madsen unterstreicht die Relevanz des DeFries-Ansatzes – und seine Zukunftsfähigkeit.
Das Rückgrat des Erfolgs: Die Menschen hinter DeFries
Was das Unternehmen jedoch wirklich trägt, sind die Menschen. Ein hochmotiviertes Team lebt die Vision Tag für Tag – mit Know-how, Leidenschaft und einem klaren Ziel vor Augen: Nachhaltiger bauen für eine lebenswerte Zukunft. In über zehn Jahren wurde ein wertvoller Erfahrungsschatz aufgebaut, von dem heute nicht nur Endkunden, sondern auch Architekten, Bauplaner und Bauunternehmen profitieren.
Ein Blick nach vorn
Die Vision ist klar: Re-Use-Baustoffe sollen eine echte Alternative zu der Produktion neuer Baustoffe darstellen. Dafür möchte DeFries das Bewusstsein von Bauherren und Entscheidungsträgern weiter schärfen. Denn die Transformation der Branche hat längst begonnen – und DeFries ist vorne mit dabei.
„Nachhaltigkeit ist unsere DNA, unser Geschäftsmodell und unsere Zukunft – gerade im Bauen muss und wird ein Umdenken stattfinden, um klimagerecht und klimafreundlich zu bauen.“
Ein Appell, der nicht nur in Garding gehört werden sollte.
Gemeinsam die Zukunft des Bauens gestalten!
GrønImpactStories: Was wirklich wirkt - Einblicke in Unternehmen aus Deutschland und Dänemark
Nachhaltigkeit ist nicht nur ein Ziel, sondern auch ein Prozess. Auf diesem Weg gibt es Maßnahmen, die besonders ausschlaggebend sind. Wir werfen einen Blick hinter die Kulissen von Unternehmen aus Deutschland und Dänemark und zeigen an welchen Strategien sie arbeiten, was die Beweggründe dafür sind und wie sie ihre Mitarbeitenden aktiv in den Prozess einbinden. Dabei geht es nicht um perfekte Best-Practices, sondern gute Beispiele, die zeigen, dass es nicht „den einen“ Weg gibt, um sich zukunftsorientiert aufzustellen, aber viele spannende Möglichkeiten.

